Warum Fußballglotzen manchmal doch gefährlich ist…

Aloha Freunde des beinahe zerfledderten Federviehs!

Um die Spannung, die diese Überschrift verspricht nicht noch weiter auf den Siedepunkt zu treiben:

Der Freund vom Gaggadu und das Federvieh höchstpersönlich befinden sich in Frankreich. Besser gesagt irgendwo in der Mitte in Frankreich zwischen Clermont-Ferrand und Lyon. Noch genauer in Thiers. Eigentlich könnte es unter Umständen ein ganz nettes mittelalterlich angehauchtes Städtchen sein, wenn man nicht gerade dabei ist 1. ein einigermaßen  gemütliches Restaurant zu suchen und da dann auch 2. (wichtig!) darin einen Fernseher findet, welcher das Finalspiel überträgt. Theoretisch klingt dieses Vorhaben nicht ganz abwegig, würden  wir uns, wie bereits angedeutet, nicht mitten in der Pampa befinden.  Irgendwie  hat mich dieser Ort sehr beunruhigt - ein Messergeschäft  am  anderen.  Jedes übertrumpfte sich mit irgendwelchen komischen Samuraimittelalterwasweißichwasschwertern und Messern,  bei denen man sich schon den Arm  absäbelt, wenn man sie nur anguckt.  Soviel zum Ambiente. Hinzu kommen die wenigen Menschen, die sich auf der Straße befinden - sie sehen alle  aus, als würden sie nicht nur eines der Messer  bei sich tragen, sondern auch  genau wissen, wie sie sie zu benutzen  haben.  Wirklich sehr  gemütliche Atmosphäre.  Unter den  Augen  aller  gefühlten Bewohner  eilten wir durch die engen, dunklen Gassen.  Irgendwann, nachdem wir  beinahe von einem Betrunkenen  überrannt wurden, gaben wir auf.  Gingen ins goldene M und betrauerten uns gegenseitig, dass  das mit dem Spiel wohl nichts werden wird.  30 Minuten nach Spielanpfiff  befanden wir uns wieder auf dem Campingplatz und bemerkten, dass die  zuvor komplett  verrammelte Bar NEBEN unserem  Campingplatz, quasi neben unserem Zelt  sowohl geöffnet hat, als  AUCH DAS SPIEL  überträgt.  Gut, dass wir den überaus kompetenten  Campingplatzbesitzer vorher  gefragt haben, ob er  weiß, wo das Spiel übertragen wird und er leider keine Auskunft geben konnte.  Na ja. Voller Freude, stürmten wir die Bar und bestellten zwei Bier.  Leider, leider  konnte sich mein Puls nicht beruhigen,  allerdings nicht aufgrund des Spiels -  um uns herum saßen nur  Spanier und wir trauten uns nicht irgendwelche verräterischen  Gesten zu machen, die  Aufschluss über unsere Nationalität geben würde. Plötzlich schreit uns einer der Spanier mit einem kehligen “hey Grrrrinnnngooooo” an. Es folgt eine  Salve an  spanischen  Wörtern. Da  der  gute Mann leicht angetrunken  ist und sehr laut ist gehe ich davon aus, dass er uns gerade mit Flüchen belegt. Mein Spanisch  reicht gerade mal bis  “Cerveza!”.  Irgendwann merkt er dann, dass wir kein Spanisch können und erklärt uns dann auf Englisch, dass er eigentlich Portugiese ist aber dann doch Spanier und alle Sprachen  der Welt kann. “ich kanne sprecke  Deutsch. Ich da  gearbeitet.  Karlsruhe?”

Und obwohl die Deutschen leider leider verloren haben, war der Abend doch ganz witzig und unterhaltsam. So stolperten wir gegen später Stunde leicht angeheitert ins Zelt  - froh darüber überlebt zu haben. ;-)

Kurzzeitpause

Aloha Freunde des bald sehr gebräunten Gaggadus,

Ich werde mich vorerst einige Tage lang nicht mehr melden, denn ich geh jetzt erstmal in Urlaub! So, das hab ich mir verdient!
Sonne, Sommer, Strand, Meer, Urlaub!
Ich hoffe ihr vergesst mich während dieser Zeit nicht völlig!
Vielleicht schaffe ich’s auch mal n Internetcafé zu finden und dann “live” von vor Ort zu berichten!

Bis dahin gehabt euch wohl
Liebes Grüßle de Gaggadu

Unialltag - Flashback oder die neusten Leeeeermethoden

Jetzt, nachdem die Uni rum ist, kann ich ja mal meiner Meinung freien Lauf lassen! ;-)

Vorteile eines Seminars mit angehenden Grundschullehrern…
…gibt es leider nicht so viele, zumindest keine, die mir unmittelbar einfallen. Ok, es fallen dann die ein oder anderen Kommentare, über die man heftigst lachen kann, wie etwa “muss ich das wirklich alles lesen?” oder Fragen wie “wenn ich Realschule mit Grundschulpädagogik im Nebenfach sowie den Hauptfächern Mathe mit den Schwerpunkten Religion und Kunst und meinem zweiten Nebenfach Sport mit Schwerpunkt Erwachsenenbildung studiere - muss ich dann hier auch einen Schein machen?”
Vielleicht benutzen die einfach 2/3 der Ressourcen ihrer Gehirnhälfte mit dem Schwerpunkt Nachdenken und Aufpassen zum Behalten ihrer Studienfächer etc.
Aber das ist ein Thema für sich. Ich möchte hier ja nichts und niemanden diskriminieren oder sonstwas….. *handaufhandschlagdamitichendlichruhegebe*

Worauf ich hier eigentlich hinaus möchte ist, dass ich mal ein Seminar besuchte, in dem man anscheinend dachte, dass es einfach wunderbar ist, wenn man seine Studenten gemäß der neusten Unterrichtsmethoden schlicht und ergreifend quält. Terrorisiert wäre zwar das bessere Wort, wäre aber dennoch dezent untertrieben. Es ist grauenerregend.
Stellt euch vor ihr kommt morgens zu einer abartigen Frühaufstehzeit um 10 Uhr in die Uni. Ihr seid froh, dass ihr wenigstens die Uni gefunden habt. Ihr seid froh, dass es geregnet hat, weil dann habt ihr die perfekte Ausrede mit dem Auto zu fahren, weil der Wald ja dann soooo unendlich matschig ist. Ihr habt sogar nen Parkplatz gefunden. Ihr setzt euch auf nen Platz im Seminarraum. Kramt erstmal komplett alle Unisachen aus der Tasche auf der Suche nach einem Fetzen unbeschriebenem Papier. Ihr habt einen gefunden. Ihr lehnt euch zurück, ärgert euch mal wieder, dass man nirgendwo seine Füsse hochlegen kann. Kurze Diskussion mit dem Nachbarn was heute Abend geht und dann nimmt das böse, widerwärtige, unbarmherzige, gemeine Schicksal seinen Lauf mit den Worten “geht bitte in eure Stammgruppen!” Alter Falter als ob man sich sowas merken könnte. Da! Ein bekanntes Gesicht! Nach einigem hin und her habt ihr euch dann eurer Stammgruppe zugeordnet, sie nett begrüßt etc. Kommunikation betrieben. Und dann bekommt ihr Zettel und Texte in die Hand gedrückt und kaum habt ihr den Arm nach den Zetteln ausgestreckt ertönen entzückende Worte wie “und jetzt such sich jeder aus der Stammgruppe ein Thema aus und geht dann in die Expertengruppe!” Argh! Also wieder wildes Stühlerücken. So langsam habt ihr dann keinen Bock mehr und die Stimmung ist am Boden. Mit halbem Ohr hört ihr dann noch, dass es egal ist, wo man sitzt - den Rest des Satzes bekommt ihr nurnoch aus weiter Ferne mit, denn ihr befindet euch bereits auf dem Weg nach draußen - nicht ohne nochmal irgendwelche verdammten Zettel in die Hand zu bekommen. Da sitzt ihr dann und grübelt. Shit! Das Team ist motiviert und wer zieht mal wieder die A*-Karte?! Richtig! Also ne Folie und ne Präsentation der Gruppenarbeit! Argh!

Gott sei Dank besuchte ich auch Seminare wie Human Ressource Management und lernte da, ob und wie man einen gewissen Dozenten eines ganz bestimmten Seminars nicht einfach aufgrund nicht geeigneter Qualifikationen outsourcen kann! … bin noch am planen ;-)

Sex and the City mit den Hühnern ;-)

Aloha Freunde des gefederten Federviehs,

Ich hab’s tatsächlich geschafft! Ich war gestern im Sex and the City Film mit meinen Hühnern und es war einfach nur genial- es kommt zwar nicht an die Serie ran, aber so als grandiose Abwechslung ist’s toll gewesen!

…außerdem hat’s der Film mal erlaubt mit Highheels und Sekt ins Kino zu gehen hö hö hö! ;-)

Wie viele Hinweise braucht ein Mann??

Ich war mit einem guten Bekannten bei einer Firma, die Autoanhänger verlieh.

Das Tor rosa. Der Eingang rosa. Überall hingen Regenbogenflaggen. Hinter dem Schreibtisch des Chefs ebenfalls. Der Name der Firma gay-**ter. Der Chef war, sagen wir mal, sehr freundlich zu meinem Bekannten und zwinkerte ihm ab und zu mal zu. Nachdem wir da wieder rauskamen meinte mein Bekannter nur “der war schon irgendwie n bisschen komisch, meinst du nicht?”

“Der war schwul und hat dich angemacht!”

“Echt?”

“?????”

Sind Männer eigentlich immer so begriffsstutzig? Ich meine es gab ja OFFENSICHTLICH einige Anzeichen! ;-)

Trauernde Reisende

Es war schon immer so. Fängt man einmal mit dem Reisen an, schließt man schnell neue Freundschaften. Man hängt miteinander rum. Hat Spaß. Und dann?
Spätestens seit den Kindertagen weiß ich, dass ein Urlaub auch wahnsinnig traurig machen kann. Mit neuen Spielkameraden werden die höchsten Sandburgen gebaut, Ball gespielt, Muscheln gesammelt und allerlei Unsinn angestellt.
Und dann? Tränen. Herzschmerz.
Eines Tages muss entweder der neu gewonnene Freund oder man selbst gehen. Damals konnte ich noch die Erwachsenen zur Rechenschaft ziehen, wenn ich den neu gewonnenen Freund nie mehr wieder sah.
Und heute? Heute weiß ich genauso, dass eines Tages einer von beiden zuerst gehen muss. Es ist schwer, weil ich weiß, dass die Dinge nie mehr wieder so sein werden, wie sie waren. Wir werden niemals mehr in gleicher Art und Weise miteinander die Zeit verbringen. Vielleicht nie mehr wieder Zeit miteinander verbringen.
Aber nichts wird schlechter werden, nur anders.
Es wird Leute geben, die das eigene Leben bereichern, die nicht ersetzt werden können. Mit anderen Leuten genießt man eine wundervolle Zeit und trennt sich danach für immer. Einmal bewusst ausgesprochen werden Floskeln, wie „auf Wiedersehen“ und „Lebe wohl“, unheimlich schwere Worte. Es ist ein verdammt merkwürdiges Gefühl, wenn man weiß, dass sich das Leben anderer Leute verändert und andere weiterleben, als wäre niemals etwas passiert.
… trifft man sich jedoch eines Tages wieder und schwelgt in gemeinsamen Erinnerungen, ohne dabei die Gegenwart außer Acht zu lassen, so hat man einen wahren Freund gefunden.

Am Wegesrand…

Deutschland hat ein neues Topmodel! Pardon! Deutschland hat ein neues “Germanys next Topmodel”! Wahnsinn! Und in China sind unerwartet gleich zwei Säcke Reis umgefallen, na sowas!

Bin ich langsam aus dem Alter raus, dass mich sowas überhaupt nicht mehr interessiert und wenn ja, warum?

*grübel*

Peinlich - oder warum es manchmal gefährlich ist zu lästern

Aloha Freunde der geflügelten Worte,

Gestern ist mir mal wieder was Vortreffliches passiert.

Eine Freundin von mir hat sich irgendwie den kleinen Zeh aufgerammt und er blutete. Diese Aktion bot mir den Anlass ausschweifend über den ekligen Zeh meines Freundes abzulästern. Und während ich mich über den Ekelkeitsfaktor ausließ, wurde ich kurz und knapp mit den Worten “Das war deiner” unterbrochen. Der Wind in meinen Segeln legte sich und Stille kam auf. Die anderen lachten sich tot.

*räusper* wie kam es denn nu zu diesem Ekelzeh?

Leicht angetrunken lief ich eines Sommerabends nach Hause deswegen wusst ich das nicht mehr so genau, weil’s schon so lange her ist. Leider, leider schaffte ich es irgendwie meine Flip Flops zu zerstören und musste barfuß durch ein Schotterfeld laufen. Super. 100 Punkte für die Kandidatin. Eigentlich lief alles ganz gut. Keine Verletzungen. Keine größeren Probleme. Bis…. ja, bis ich genau vor meiner Haustür in eine Glasscherbe getreten bin und die komplette Wohnung verblutete. *grummel* Das tat echt weh und hat noch wochenlang gesifft.

Was lernen wir daraus? Man sollte niemals über Sachen lästern, wenn man sich nicht mehr ganz sicher ist, ob man’ s vielleicht doch selbst war ;-)

Bin ich eigentlich verrückt?

Aloha Freunde des leicht gebräunten Federviehs,

Bei diversen Aktionen meinerseits fange ich doch so manches Mal an zu grübeln - bin ich noch normal? Ab wann ist ein grenzwertiges Verhalten festzustellen? Wer legt sowas fest? Und wieso zur Hölle schauen Passaten immer komisch aus der Wäsche?

Fragen wie diese stellen sich zum Beispiel …

Read more…

Gaggadu= VIP!!!

Aloha Freunde des in der Nahrungskette aufgestiegenen Gaggadus,

Kommen wir zu MEINER Geschichte des Tages. Ich bin beliebt, denn jetzt machen sogar politische Persönlichkeiten bei mir ihre Aufwartung!
Aber beginnen wir von vorne. Heute morgen - der Gaggadu war gerade bei den letzten Restaurationsarbeiten angelangt - sprich die Hände makeupverschmiert und Maskara in der Hand, klingelt es an der Tür. Ich denk mir nichts dabei und drück auf den Summer - in freudiger Erwartung eines mir bekannten Wesens. Plötzlich laufen zwei Gestalten mit wichtiger Aura durch den Garten auf mich zu. Die Ausstrahlung dieser zwei Persönlichkeiten hatte etwas hochoffizielles. Zu spät das Makeup auf der Hand zu entfernen. Zu spät darüber nachzudenken das Radio auszuschalten. Scheiss Tag. ….freudestrahlend kamen die Zwei auf mich zu. Super Kaffeetrinken mit Scientologyfuzzis oder wieder ein neuer Telefonvertrag? Nein! Der Oberbürgermeisterkandidat ! Er wollt sich mal persönlich vorstellen.

Kurzes Händeschütteln. Scheiße das Makeup. Freudiges Nicken. Kunstpause. Kein Vertrag???? Irgendetwas stimmt hier nicht. Ein kurze Erläuterung des aktuellen Wahlprogrammes folgte. Wo muss ich unterschreiben? Und ob ich denn auch fleißig wählen würde ... ja klar jeden Tag zwischen Pizza, Mc Donald`s oder Subway. Skurril wäre vielleicht ein Wort, welches diese Situation beschreiben würde. Einen Kurs in Smalltalk hat er auch gemacht, denn kurz darauf wurde die klare Schönheit des toskanisch anmutenden Gartens erwähnt. Äh ja, is schön. Sowie die unmittelbare Nähe zur Universität. Uniwasbitte? Und ob hier in dem hübschen Anwesen nur Studenten wohnen. Ja klar, wir sind hier sowas wie eine Kommune, hinten bauen wir Hanf an, die Scheune dient als Proberaum für unsere kleine Band und abends machen wir immer gemeinsam Feuer und trinken Tee. Außerdem sind wir total revolutionär. Ja, da wohnen überall Studenten mit Zweitwohnsitz, 3-4 Türken die nicht angemeldet sind, aber sonst ist es echt schön hier. Ja, ich war hier auch schon mal. Klar und mein Vater ist eigentlich Papst und treibt nebenher Kinder ab. Ne, junger Mann hier ist nichts zu holen, auch keine Stimmen es sei denn sie führen hier speziell für diesen Haushalt eine Pizza-Flatrate mit wechselndem Menü ein. Sprach`s Dacht’s der Gaggadu und der zukünftige OBERbürgermeister verschwand mit einem leichten Nicken und freundlichen Strahlen in Richtung Ausgang.
Arme Welt, jetzt muss sie schon bei mir vorsprechen um eine Erlaubnis einzuholen! ;-)