Das Grauen wartet im Garten
Nach längerem Hin und Her hab ich mich dann doch endlich dazu entschieden wieder nen Blog aufzumachen! Und das alles nur, weil ich in der letzten Zeit zu viel Kontakt mit Bloggern hatte. ![]()
Da es unter anderem auch um einen alten Post ging, den ich mal verfasst habe, hat der jetzt Priorität!
Es war nachts.
2 Uhr. Kein Vollmond und die Sterne hatten sich auch verpisst. Ein kühler Wind strich durch die Äste.
De Gaggadu war auf dem Weg nach Hause. Während ich in Richtung meines schützenden Zuhauses ging, hörte ich plötzlich widerwärtige, unheimliche, angstmachende, keifende, raschelnde, brummelnde, also insgesamt relativ abnormale Geräusche in der Nacht. Vielmehr vor meiner Tür. Genau im Weg zu meiner Tür. Ich war in der Falle. Kein Weg nach Hause - ich malte mir schon die Nacht ohne Essen aus - schrecklich sag ich da nur! Angst durchströmte mich und ruinierte mein Deo - dass ich selbst nicht urinierte war alles. Gedanken wie die “böse Marderattacke” schossen mir durch den Kopf.
Damals war ich auf dem Weg zu meinem Auto, als sich ein Marder aus den Büschen katapultierte. Einziger Ausweg: Auf ihn zurennen und schreien. Seine Reaktion: Er drehte sich um rannte auf mich zu und brüllte lauter. Ich rannte in die entgegengesetzte Richtung. Aber das nur so am Rande.
Zurück zum nächtlichen Geräusch: Ich hatte Panik. Mein Weg zu meinem Bett und zu meinem Kühlschrank waren versperrt. Und jetzt? Ich stellte mich erstmal in sicherer Reichweite auf, was bedeutet, dass ich auf meine Bank kletterte, aber dabei einen kühlen Kopf bewahrte. Ich hatte die Situation total im Griff. Fühlte mich super, deswegen klopfte ich auch nur leicht an die Fenster meiner WG (ja ich wohne im Erdgeschoss) in der Hoffnung, dass meine Mitbewohnerin eine Eingebung hat und mich vor dem sicheren Tod rettet. Sie schlief. Ich hatte Angst. Sie schlief weiter. Ich hatte Panik. Dann kamen mir, Gott sei Dank, die Errungenschaften der Neuzeit zur Hilfe, was bedeutet ich besann mich auf mein Handy. Handy raus, gefuddelt. Kurzes Innehalten und den Triumph genießen. Taschenlampe dran gefunden, gefreut. Was jetzt folgt nennt man wohl den alles entscheidenden Moment. Ich richtete die Lampe auf die immernoch grummelnde und raschelnde und somit gefährliche Ecke. Nichts. Ich musste näher ran. Musste runter von der Bank. Sekunden später, in denen ich versuchte mir Mut zuzureden, kletterte ich vorsichtig von der Bank - immer in der Hoffnung, dass die Bank mich nicht wie eine Art Katapult dem Feind direkt in die geifernde Fresse feuert. Ich tastete mich langsam vor. Schlüssel in der Hand. Der Atem ging schneller. Mein Herz auch. Ich überlegte, wer als Erstes von meinem nahenden Tod in Kenntnis gesetzt werden wird und ob das überhaupt jemand jemals erfahren wird, falls nichts von mir übrig bleiben sollte….
Meine Lampe tastete langsam die Dunkelheit vor mir ab. Näherte sich dem raschelnden Hotspot. Der Todeszone. Einmal tief Luft geholt und das Licht fiel direkt drauf. Zwei kleine, kalte Augen starrten mich direkt an. Das Vieh saß in der Falle. Bereit zum Angriff. Die Zähne gespitzt. Und dann begriff ich endlich, was ich da sah. Nen Igel! Wer hätte gedacht, dass ein Igel mir so nen Schrecken einjagen kann? Der war bestimmt bei Godzilla und Terminator in Ausbildung damit er solche Töne überhaupt produzieren kann. Jaha! Ganz gemeine Tiere sind das!
So, das war jetzt also mein Einstieg. ![]()
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[...] mit Verstärkung! Ich denke ich habe bereits die Schwierigkeiten mit meinem Mitbewohner im Garten zu Genüge erwähnt. Jeder wird sich daran erinnern, wie ich damals dem Tod höchstpersönlich ins Auge gestarrt habe. [...]