Angst vorm SCHWARZEN MANN

Aloha Freunde des nächtlichen Autofahrens,

So langsam, aber sicher, wandelt sich das Blog hier zu einem Autofahrer-Blog hab ich das Gefühl. Deswegen gibt’s heute, hier und jetzt schon wieder eine Geschichte über mein Autofahrstil. Ich hoffe das ist mal für ne zeitlang die LETZTE! :D

Also, ich fahr so ganz gemütlich nach einem Cocktail-Abend, an dem ich leider nichts trinken konnte, weil ich Depp mich mal wieder freiwillig gemeldet habe den Fahrdienst zu übernehmen, nach Hause. Kurz vorm Loch, beziehungsweise kurz vor der Haustür, kommt mir dann ein Auto entgegen, das aufblinkt. Shit. Kontrolle Tür richtig zugemacht? Ja. Kontrolle gerade gefahren? Ja. Kontrolle blaues Licht irgendwo? Nein. Licht…. Kontrolle Licht? Ja. Ich hatte keine Ahnung, was der von mir wollte. Und während ich so grübelte, fuhr ich automatisch langsamer. Gott sei Dank, denn plötzlich wurde die Straße von einem riesigen großen schwarzen Teil versperrt. Der kurze Bremsweg enthüllte dann, dass es sich bei dem Teil um einen Typen handelte, der volltrunken über die Straße torkelte. Ganz Frau, drückte ich erstmal das Türknöpfchen. Der Schwarzgekleidete stürmte auf mich zu. Mein Herz stürmte in meine Hose. Bevor mir selbst schwarz vor den Augen wurde, legte ich den Rückwärtsgang ein. Der Typ folgte mir breitbeinig, die komplette Hauptstraße benutzend. Angst. Plötzlich legte er sich, nach einigen wilden Handbewegungen (fliegen Bienen eigentlich auch nachts???), auf die Straße und versperrte mir so den Weg nach Hause. Super. Perfekt. Nicht, dass ich ins Bett wollte oder so. Na ja, ich hab dann gedreht und die Polizei angerufen, bin außenrum gefahren und hab das Auto zwei Straßen weiter abgestellt. Auf dem Heimweg bin ich dann der Polizei begegnet, die meinen schwarzen Mann aber noch nicht gefunden hatten. Leise, möglichst wenig Geräusche produzierend hab ich mich dann durch meinen großen, dunklen Hof in meine Wohnung geschlichen.

…. ich glaub das war eines der ersten Male, dass ich meine Wohnungstür abgeschlossen habe.

…..außerdem werd ich so schnell nicht mehr nachts alleine nach Hause fahren. Des Weiteren werde ich jetzt wohl einen Brief an den Bürgermeister schicken müssen und mich darin über den schlechten Zustand meines Wohnviertels beklagen. Genau! Denn spießige Einfamilienhäuser an der Hauptstraße garantieren keine exclusive, antikriminelle Wohnsituation. Zusätzlich werde ich morgen unseren Straßennamen durch ein Schild mit dem Aufdruck “DAS GHETTO” ersetzen! Pah!

3 Kommentare

  1. Ai Baby – mach doch kän Uffschdand!
    Än eschda Pälza drinkt halt mol äna iwwer de Dorschd unn braucht dann halt die ganz Strooß.
    Muschd disch doch do net färschde???

    Pälzische Grieß vun

    de Grauganz

  2. Ah jo des isch klor, vor allm jetzt wo die Saisong widda losduht.
    Die gonze Woifeschde do widda :D
    Was mänsch was di do widda rumtorchle

  3. …äh isch mähn die Woifeschde vor de Woifeschde, die wo’s a noch gibt. Also d Kerwe un so


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