Kaum wird es wärmer, rüstet der Feind auf!

Aloha Freunde des friedliebenden Gaggadus,

Kaum wiegt man sich in Sicherheit, muss man feststellen, dass diese doch eher trügerischer Natur ist. So blühen bereits vergessene Feindschaften mit den ersten Blüten erst recht wieder auf. So hätte ich mir gestern das bekannte Zitat “Wo viel Licht ist, ist starker Schatten.” (Johann Wolfgang von Goethe, Götz von Berlichingen) doch mehr zu Herzen nehmen sollen, als gedacht, denn während ich mir die Sonne auf den Pelz das Gefieder scheinen lasse, treiben die Schatten bereits ihr Unwesen, wie ich gestern Abend feststellen durfte.

Ich sitze also auf meiner Bank im Garten und genieße den Rotwein die Natur. Nur der leise Ruf des Kuckucks untermalt mein Telefongespräch. Ein Gefühl von Sommer kommt auf. Der Garten duftet. Urlaub. Und dann sowas. Mit leisem, schnellem Trippeln pirscht sich das BÖSE an. Dieses Mal mit Verstärkung!
Ich denke ich habe bereits die Schwierigkeiten mit meinem Mitbewohner im Garten zu Genüge erwähnt. Jeder wird sich daran erinnern, wie ich damals dem Tod höchstpersönlich ins Auge gestarrt habe.
Aber was jetzt kommt ist bei weitem Schlimmer, als beim letzten Mal. Das Vieh hat aufgerüstet! Hinterrücks während des lauen Winters hat sich dieses ….nennen wir es schlicht und ergreifend…. DAS BÖSE … verhundertfacht!
Und ich hätte es fast nicht mitbekommen, wenn sie nicht so unvorsichtig gewesen wären und ihre bereits frisch angelegten Schützengräben inspiziert hätten. Wahrscheinlich hat das große Böse den kleinen Bösen gezeigt wo die Waffen lagern und an sie die schwarzen Kamikazestirnbänder verteilt. Ich gehe davon aus, weil ja gestern nichts passiert ist und sie heute so ruhig sind, dass heute Abend der Angriff erfolgt. Die sind bestimmt auf mein Hackfleisch im Kühlschrank scharf! Wahrscheinlich werden sie sich mit Katapulten durchs Fenster schiessen. Was mich daran erinnert, dass ich die Fenster schließen sollte.

Falls alles gut läuft, dann gibt`s morgen ne neue Delikatesse: Igel am Spieß süß sauer. Würzt man sowas mehr chinesich oder mexikanisch??? Indisch hätte ich auch noch mit so`n bissl Reis…..hmmm ich guck gleich ma im Internet nach, was da am Besten zu passt.

…. wobei was ist, wenn ich verliere? Wenn ich nicht nur mein Hackfleisch sondern auch noch mein Leben gleich mit verliere? Wer geht dann morgen zum Prof um die Diplomarbeit zu besprechen?? …. obwohl dann MÜSSTE ich ja nicht hin. Zählt Selbstmordversuch mit nem Igel?

….wenn ich mir einen von den Kleinen in den Fuss ramme, besteht dann die Möglichkeit, dass ich vielleicht noch mehr Verlängerung für die Dipl bekommen kann? hi hi …. ok, ich sollte mir was überlegen har har har….ich stell denn ma meine Gegenstrategie auf! Ihr hört von mir! *kampfmonturanleg*

DAS Beweisfoto

2 Kommentare

  1. Altes pfälzer Rezept:
    Den Igel mit Haut und Stacheln mit Ton umhüllen, eine große Kugel formen. Der Igel sollte rundum mit ca. 5 cm Ton bedeckt sein. Dann die Kugel in ein Loch mit heißer Glut legen, wobei die Kugel sorgfältig mit glühender Kohle bedeckt wird. (Wo du das Loch im Garten deiner Vermieterin gräbst, solltest du vorher absprechen.) Anschließend das Loch mit Erde bedecken. Die Igelkugel sollte mindestens 5 Stunden in der Glut garen. (Zwischenzeitlich bereite man sich eine köstliche Portion Spagetti mit Meeresfrüchten.) Nach 5 Stunden des spannenden Wartens, die Kugel ausgraben und die Tonkugel vorsichtig mit einem Hämmerchen zerschlagen. Mit dem gebackenen Lehm lösen sich die ungenießbaren Stacheln und die Haut und vor einem liegt ein köstlicher Igelbraten. Ich empfehle dazu Kartoffelsalat und einen kräftigen Riesling.

    Na dann Porst Mahlzeit!!!

    wünscht die Grauganz

  2. Klingt nicht schlecht *schaufel* klingt sogar verdammt gut *grab* ich bin dann mal kurz weg *buddel* so für 5 Stunden *schaufelgrabbuddel* :D


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